Förderung

ILEK

ILEK ist kein Förderprogramm! Die Region verfügt nicht über ein eigenes Budget, aus dem ILEK-Projekte realisiert werden können. Vielmehr vereinfacht das ILEK den Zugang zu Fördermitteln und erhöht teilweise die mögliche Förderquote für Projektträger aus der Region. Auch ist das ILEK die Grundlage für die Einrichtung des geförderten Regionalmanagement.

Jedes Vorhaben lebt von der Motivation der Initiatoren, es sollte nicht nur gewollt werden weil eine entsprechende Förderung möglich ist. Viele Projektideen sind jedoch ohne finanzielle Förderung nicht zu realisieren. Projektförderung ist individuell. Da jedes Projekt seine eigenen spezifischen Merkmale aufweist, muss in der Regel auch nach spezifischen Fördermöglichkeiten gesucht werden.

Im Folgenden werden die wichtigsten Strukturen der EU-Förderkulisse kurz beschrieben:

ELER > PFEIL > ZILE

Eine der wichtigsten niedersächsischen Richtlinien für Projekte im ländlichen Raum ist die ZILE-Richtlinie (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung), die von dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL Weser-Ems / ArL Geschäftsstelle Osnabrück) betreut wird. Hiermit werden wesentliche Teile des Niedersächsischen PFEIL-Programms (Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum) umgesetzt, mit dem wiederum der ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) für Niedersachsen umgesetzt wird.

ZILE - Richtlinie

Aus der ZILE – Richtlinie (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) können Projekte in zehn verschiedenen Bereichen gefördert werden, wie z.B.:

  • Regionalmanagement
  • Dorfentwicklungspläne
  • Dorfentwicklung
  • Basisdienstleistungen
  • Ländlicher Tourismus
  • Kulturerbe
  • Flurbereinigung
  • Ländlicher Wegebau
  • Flächenmanagement für Klima und Umwelt
  • Kleinstunternehmen der Grundversorgung

Die ZILE-Richtlinie wurde zum 01.01.2017 vollständig überarbeitet.

> aktuelle ZILE Richtlinie - Stand 01/2017 (pdf)

> Anhang zur Richtline (Bewertungsschemata einzelner Förderbereiche)

> ZILE-Fördersätze für Samt- und Mitgliedsgemeinden (pdf)

> ZILE Antragsformular - Stand 01/2017 (pdf)

EFRE, ESF und ...

Neben der ZILE und anderen ELER-Richtlinien sind mitunter auch viele andere Programme für eine Förderung ländlicher Entwicklungsprojekte attraktiv. Dies können Richtlinien aus den EU-Strukturfonds ESF (Europäischer Sozialfonds) und EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sein, aber auch verschiedene Bundes- und Landesprogramme sowie Stiftungen kommen ggf. "passende" Förderoption für einzelne Projekte in Frage. 

Einen guten Überblick über die aktuellen EU-Fördermöglichkeiten bietet das Portal "Europa für Niedersachsen".

Hier ist u.a. die Broschüre "EU-Förderung im Überblick", herausgegeben von der Niedersächsischen Staatskanzlei und dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu finden. Daraus entnommen ist folgende Förderprogramm-Übersicht gegliedert nach Themen (Klicken auf die Graphik öffnet ein PDF):